Wow, mein lieber Herr Gefängniswärter. Was für ein Semester. Am 3. Januar hab ich meine letzte Arbeit bei Yael abgegeben und konnte mich endlich zurücklehnen, zurückschauen und jetzt endlich auch mal wieder drüber schreiben. Die letzten paar Wochen im Semester waren ziemlich anstrengend. Voll gepackt mit Klausuren, Hausarbeiten, letzten Ausflügen und schließlich auch jeder Menge Abschiedspartys (Daher auch die lange Funkstille meinerseits – SORRYYY). Die meisten sind nicht in der glücklichen Lage, noch ein Semester hier bleiben zu können und haben teilweise schon wieder ihre Flieger nachhause bestiegen. Es gab viele sentimentale Augenblicke, aber ich schätze die Leute die ich wieder sehen will, werd ich auch wieder sehen. Im Klartext heißt das, dass ich die nächsten paar Urlaube keine Hotels mehr bezahlen muss, aber wohl auch ständig Besucher in meiner Bude habe…Ich hab viel in dem Semester gelernt. Einen Teil in der Uni, den anderen, größeren Teil, auf den Straßen, in den Bars und Cafés – im Leben hier. Die hälfte meiner Zeit in Tel Aviv ist vorbei und ich hoffe ihr wart lesend bei mir, auch wenns nicht immer ganz regelmäßig war. Ich werde aber auch keine Besserung fürs nächste Semester versprechen. Wenn das nächste halbe Jahr auch nur halb so turbulent wie das letzte wird, geht das einfach nicht. Bevor ich aber daran denke, freu ich mich erstmal auf den Heimaturlaub und darauf Familie und Freunde mal wieder zu sehen. Vorher stehen noch ein paar Tage Kairo auf dem Programm. Pyramiden angucken und den Nil beschippern. Ansonsten kommen in den nächsten Tagen noch einige Nachträge für die ich bisher einfach keine Zeit hatte. Bis in ein paar Wochen im kalten Berlin also. So long…
Am End noch ein paar Bilder von unserer Semesterablussparty

